Actuel

10ième Marche pour la Vie 

14 septembre 2019, 14 h
Turbinenplatz, Zurich

Pour le droit à la vie des enfants ayant le syndrome de Down !

Pour la 10ème Marche pour la Vie du 14 septembre 2019 à Zurich, nous avons choisi le sujet « Droit à la vie d’enfants non-nés ayant un syndrome de Down ». On suppose que 90% des enfants non-nés avec le diagnostic « trisomie 21 » ont été avortés. Ce mépris et cette supprimation de vies handicapées (indication eugénique) représente une tragédie pour les familles et pour la société. D’un côté les « downies » nous manqueront avec leur altérité, leur caractère direct et leur humeur. De l’autre côté la décision de n’accepter qu’un enfant «non handicapé» aboutira inévitablement à des conséquences douloureuses pour les familles concernées. Ce n’est qu’en apparence qu’on s’est débarrassé de difficultés. A courte ou à longue durée, la vie présentera la facture pour le mépris à l’encontre de la faiblesse et le handicap.

La 10ième Marche pour la Vie s'engage afin que tous les enfants ayant un syndrome de Down reçoivent de nouveau le droit d'être né.

Marions Geschichte, gezeigt am Marsch: 

Beim 10. Marsch fürs Läbe drehte sich alles um das Lebensrecht von Menschen mit Down Syndrom. 

Im Rahmen der Kundgebung kamen Personen zu Wort, die entweder selbst ein Down Syndrom haben, oder Männer und Frauen, welche im familiären oder beruflichen Rahmen Menschen mit einem Down Syndrom begleiten. Ausserdem zeigten wir mit Bildern und Musik die Freude im Leben von Menschen mit Down Syndrom und warfen einen Blick in ihren Alltag.

Laut Schätzungen werden inzwischen 90 Prozent der Kinder mit dem Befund „Trisomie 21“ abgetrieben. Dieses inzwischen fast systematische Eliminieren von behindertem Leben (eugenische Indikation) ist für Familien und die ganze Gesellschaft ein grosser Schaden. Die diesjährige Kundgebung hat zur Diskussion gestellt, wie die Situation verbessert werden kann, dass in der Schweiz Kinder mit Down Syndrom wieder Zuspruch und Lebensrecht erhalten. Denn sie und Familien verdienen keine Abtreibung, sondern Hilfe und Unterstützung.

Grussbotschaft von Bischof Peter Bürcher

Liebe Freunde der Ungeborenen,
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger

Menschen mit Trisomie 21 haben nicht deswegen das Lebensrecht, weil der Umgang mit ihnen von so vielen Menschen als eine grosse Bereicherung erlebt wird. Ebenso wenig darf ihnen das Lebensrecht abgesprochen werden, weil sie die Lebensumstände anderer unerwartet verändern, vielleicht auch erschweren. Menschen mit Downsyndrom haben – wie wir alle – das Recht zu leben aus einem einzigen, allerdings immer gültigen Grund: Weil sie Menschen sind, unantastbare Personen, Gottes Geschöpfe, nach seinem Bild und Gleichnis geschaffen.

Heute stehen wir zusammen, um die Menschen mit Downsyndrom nicht alleine zu lassen, sondern sie und ihr Leben in den Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit zu stellen. Wir wollen diejenigen von ihnen, die unter uns leben, bestärken. Wir sagen euch und der ganzen Schweiz: „Euer Leben ist wertvoll. So wertvoll wie jedes Leben aus der Hand Gottes.“ Auch möchten wir hinweisen auf die Lebensfreude, die man den Menschen mit Downsyndrom bestimmt nicht umsonst nachsagt.

Und was diejenigen betrifft, die wegen ihrer Trisomie nicht leben durften, sind wir empört. Empört darüber, dass hier in der Schweiz über 80 Prozent von ihnen das Licht der Welt nie erblicken durften. Empört darüber, dass man sie mit vorgeburtlichen Tests aufgespürt und ausselektiert hat. Diese Selektion verurteilen wir. Sie muss aufhören, weil sie ein grosses Unrecht ist und viele Gewissen schwer belastet. Ich danke Euch für Euren Einsatz für die ungeborenen Kinder und stehe an Eurer Seite!

Bischof Peter Bürcher
Apostolischer Administrator des Bistums Chur


Pour le droit à la vie des enfants ayant le syndrome de Down !